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letzte Bearbeitung 14.05.18

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Dies ist eine Ausarbeitung von Jörg Lorenz und wurde von mir nur übernommen.

Dieses Dokument soll niemanden beleidigen. Es soll helfen, dass eigene Fragen und Fragen anderer überhaupt beantwortet werden können!

An wen richtet sich dieses Dokument?
Dieses Dokument richtet sich an alle, die Fragen in einem Forum stellen möchten und die Frage natürlich auch beantwortet haben wollen.

Vor allem richtet es sich an diejenigen, die
  1. Fragen stellen, ohne die für eine Antwort erforderlichen Informationen zu nennen,
  2. nicht zu erkennen geben, über welche Vorkenntnisse sie verfügen,
  3. eine Antwort einfach im Raum stehen lassen,
  4. beleidigend auf Antworten reagieren.

Wurde dieses Dokument als Antwort auf eine Frage gepostet, sollte der Fragesteller davon ausgehen, dass jemand versucht hat, die Frage zu beantworten. Das Posten dieses Dokuments sollte dazu dienen, dass das Ziel erreicht wird: die Frage zu beantworten.

Nicht jeder Fragende sollte sich alle Punkte dieses Dokuments zuschreiben. Aber vielleicht hilft es ja, die Frage so zu stellen, dass sie auch beantwortet werden kann.

Dieses Dokument soll einfach nur aufzeigen, wer diejenigen sind, die die Fragen beantworten und warum sie Fragen nicht beantworten können (oder nicht mehr wollen).
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Fragen im Forum
Frage: Wieso erhalte ich auf meine Frage entweder keine Antwort oder aber eine Antwort, mit der ich nichts anfangen kann? Oder warum stellt man mir zu meiner Frage Fragen?

Gegenfrage: Warum antwortet jemand überhaupt? Das kostet doch Zeit und Geld?
1. Antwortende sind hilfsbereit. Sie wollen anderen helfen, die Probleme in den Griff zu bekommen, da sie selbst Probleme hatten und haben und sich in die Lage des Fragestellers hineinversetzen können. Sie tun alles, um die Frage beantworten zu können. Wenn sie es nicht können, verweisen sie auf andere Quellen.

2. Im Zusammenhang damit: Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Fragen beantworten, um zu helfen. Viele werden sich an die Zeiten erinnern, als sie selbst Fragen hatten und dankbar waren, dass sie diese irgendwo stellen konnten. Vielleicht kamen dann ja auch noch Antworten, auf deren Grundlage man wieder etwas gelernt hat. Und dieses Wissen ist man nun bereit, weiterzugeben.

3. Fragen Anderer helfen, sich selbst Wissen anzueignen. Viele haben nie einen Kurs zum Thema besucht, sind also Autodidakten. Wie eignet man sich nun die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten an? Klar, man benutzt alle möglichen Quellen. Eine wichtige Quelle sind aber die Fragen, die gestellt werden. Man versucht, eine Antwort zu finden und lernt dabei selbst ein kleines bisschen dazu.

4. Sicher gibt es auch Antwortende, die sich selbst profilieren, bekannt machen möchten. Aber ist das so schlimm? Wenn es der Sache nützt - also Probleme gelöst werden und Wissen vermittelt wird - dann dient es doch der eigentlichen Zielstellung eines Forums.

Wer sind denn die "Antworter"?
Eine Tatsache, die leider oft vergessen wird, ist, dass die Antworter einfach Menschen sind. Menschen mit allen ihren Stärken und Schwächen, die natürlich auch in den Antworten sichtbar werden. Natürlich schleicht sich bei einer Antwort auch mal ein Fehler ein. Leider erhält man dann manchmal die Antwort: "Wenn Du so einen Mist schreibst, warum antwortest Du dann erst?". Ich denke mir dann immer: "Entschuldigung, dass ich versucht habe, zu helfen."

Eine weitere Tatsache ist, dass die Antworter freiwillig posten. Sie gehören zu keiner Hotline und verdienen also auch nichts an einer Antwort. Sie machen das aus Spaß, aus Hilfsbereitschaft, usw. Nebenbei haben sie auch noch einen Job - irgendwie muss man ja sein Geld verdienen. Leider wird das sehr sehr oft übersehen. Wenn man dann geantwortet hat, ist es ja die Pflicht des Antworters, weitere Antworten zu geben. - Nein, ist es nicht. Wenn weitere Probleme gelöst werden sollen, ist es immer noch der gute Wille des Antwortenden, sich wieder zu melden.

Und noch eine Tatsache ist, dass die Antworter helfen, Jobs auszufüllen. Wenn man sich die Fragen mal ansieht und sich die Frage stellt, wozu eine Antwort benötigt wird, kommt man oft zur Feststellung, dass es nichts (bzw. nicht nur) mit dem privaten Gebrauch zu tun hat. Viele haben in ihrer Arbeit eine Aufgabe zu erfüllen, mit der sie nicht klarkommen. Was wird gemacht? Die Frage wird in einem Forum gestellt. Es wird geantwortet, der Fragesteller kann seine Arbeit abliefern und wird dafür direkt oder indirekt bezahlt. Der Antworter hat davon überhaupt nichts. Er ist sich dessen bewusst, aber er hilft ja gern.
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Fragen
Eine Frage ist dazu da, beantwortet zu werden. Was hier aber oft nicht bedacht wird, ist, dass eine Antwort qualitativ so ausfällt, wie die Frage gestellt wurde - es sei denn, man landet mit seiner Antwort einen Glückstreffer. Was oft bei der Frage vergessen wird ist der Umstand, dass derjenige, der versucht zu antworten, das Problem nur aufgrund der Schilderung des Fragenden kennt. Hat der Fragesteller ein Problem, sieht er auf seinem Rechner Fehlermeldungen; er kennt die Umstände des Problems etc. Er befindet sich also in der Materie. Die Frage: "Wieso zeigt mein Excel immer 01. Jun an?" ergibt für den Fragenden einen Sinn. Derjenige aber, der antworten möchte, kann nur spekulieren. Oder die Frage "Warum öffnet sich die Datei test.doc nicht?" ist ja auch berechtigt. Aber wer versucht, die Frage zu beantworten, steht vor einem Problem: Was sind denn die Hintergründe für das Problem, wie äußert sich das Problem, was sind die Begleitumstände, usw. Aus meiner Sicht sollte sich jeder, der eine Frage stellt, erst in die Lage desjenigen hineinversetzen, der versucht, eine Antwort zu finden.

Was kennzeichnet Fragen, die sich schwer beantworten lassen, bzw. welche Fragen beantwortet man nicht so gern? Hier einige Beispiele:

1. Die Frage zu einem komplexen Problem besteht aus einem Satz.
Beispiel dafür in einem Forum: Mein Rechner stürzt dauern ab. Wer kann helfen?

2. Termini werden nicht oder falsch verwendet.
Beispiele: Zeilenumbruch, Absatzende, Leerzeile und -zeichen, Feld, Zeile, Spalte, Zelle, Datei, Mappe, Tabellenblatt, usw. Klar, man kann nicht alle Begriffe kennen. Aber wenn jemand in einer Frage schreibt: Bei mir in Spalte A1 funktioniert das nicht ..., stimmt doch etwas nicht. Meint er nun Spalte A? Oder gar, da er mit den Begriffen nicht klarkommt Zeile 1? Oder ganz simpel nur Zelle A1?

3. Sucht man eine Lösung mit VBA oder ohne VBA?
Oftmals gibt es viele verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Welche davon soll man denn nun schreiben? Manchmal ist eine VBA-Lösung die einfachste. Aber: Inwieweit sind VBA-Kenntnisse vorhanden?

4. Welche Software-Version kommt zum Einsatz?
Eigentlich müsste ja bekannt sein, dass die einzelnen Programme in verschiedenen Versionen zum Einsatz kommen. Diese sind oftmals allerdings nicht kompatibel zueinander. Für welche Version soll man jetzt eine Antwort schreiben?

5. Inwieweit hat man Vorkenntnisse?
Erwartet man nur eine verbale Anregung oder eine ausführlich kommentierte Lösung?

6. Es wird davon ausgegangen, dass man und sein Projekt bekannt ist.

7. Eine Frage wird einfach dahingerotzt,
wie es Stefan Münz einmal formulierte. Dazu kommen dann noch Termine, indem deutlich gemacht wird, dass die Frage doch ruck zuck beantwortet werden müsse.

8. Netiquette
Ich weiß nicht, ob ich mit der Meinung allein bin, aber ich finde, die Netiquette sollte auch bei Fragen gelten. Dazu gehört eine Anrede, eine Verabschiedung und vielleicht das Wort Bitte. Ich zumindest beantworte solche Fragen lieber.

9. Betreffzeile
Wozu ist sie da? Oftmals liest man Hilfeeeeeeee, Ganz dringend, usw. Letztens war in einer Betreffzeile 1000 zu lesen. Dazu auch wieder die Frage, wie wohl die Antwortenden ein Forum lesen: Man liest die Betreffzeile und entscheidet dann, ob man die Frage beantworten kann oder nicht. Ist die Betreffzeile nicht aussagekräftig, sucht man sich als Antwortender die nächste Betreffzeile, bei der man weiß, dass man eine Antwort hat.

10. Sich wiederholende Fragen
Dazu drei Punkte:
10.1. Zu Zeiten, als es noch kein Internet gab, musste man sich Quellen (insbesondere Literatur) selbst besorgen. Mancher kann sich gar nicht mehr vorstellen, wie schwierig das teilweise war. Heute ist das alles so bequem - im Internet findet man alles. Es soll kein Vorwurf sein - aber ist es zu viel verlangt, wenn man seine Fragen erstmals allein versucht zu beantworten? So schwer ist der Umgang mit Suchmaschinen ja auch nicht.
10.2. Hinzu kommt, dass Fragen gestellt werden, die manchmal ein Posting darunter schon beantwortet sind. Es kann nichts schaden, erst die aktuellen Postings (wenigstens die Betreffzeilen der aktuellen Postings) zu überfliegen.
10.3.Wer länger in einem Forum antwortet, hat immer das Problem: Die Antworten auf manche Fragen werden immer langweiliger, weil sich die Fragen wiederholen. Es macht einfach keinen Spaß, jeden Tag ein und denselben Satz zu schreiben.

11. Vortäuschen von Kenntnissen
Manche sammeln sich Quellcode im Internet und kommen damit nicht klar. Eigentlich kein Problem, aber der wird dann gepostet und es werden Fragen dazu gestellt. Als Antwortender denkt man natürlich, der Code sein von ihm und antwortet, ohne erst eine große Einführung zu geben. Dann stellt sich heraus, dass der Fragende noch nicht mal Grundkenntnisse hat ...

12. Fragen zu Passwörtern
Ich weiß, dass ich mit der Meinung nicht allein bin: Passwörter haben einen Sinn, sonst würde es sie nicht geben. Und wer sich seinen Lebensunterhalt mit Programmieren verdient, weiß, wovon ich spreche. Klar, es gibt Programme, die Passwörter knacken. Aus meiner Sicht ist das allerdings kriminell - man verstößt damit oftmals gegen das Urheber- bzw. Kopierrecht.

13. Umfang der Antwort:
Auch das kommt vor: Manche Fragen zielen darauf, dass komplette Programme erstellt werden sollen. Dagegen ist ja eigentlich nichts zu sagen, wenn der Fragesteller nicht weiß, welcher Aufwand für eine Antwort erforderlich ist. Dann wird eine Antwort gegeben, die einen Lösungsansatz darstellt. In der Folge entwickelt es sich dann so, dass ein komplettes Programm entsteht, wofür manche ihr Geld verdienen. Das Schlimme daran ist, dass der Fragesteller dann immer neue Forderungen stellt. Das kann dem Antwortenden das Leben aber schwer machen, da er sich verpflichtet fühlt. Hier kann ich nur sagen: Leute, wenn ihr mitkriegt, wie schwer es ist, das Problem in den Griff zu kriegen, dann lernt einfach und lasst den Antwortenden einfach in Ruhe. Er ist bestimmt bereit, Fragen zum Programm zu beantworten. Aber ein Programm zu schreiben, wofür andere viel Geld bezahlen - das kann nicht mehr im Sinne eines Forums sein.


Hier ist mal ein Paradebeispiel für eine Frage:
Wie stelle ich in Word Text auf den Kopf, ohne dieses scheußliche WordArd-Feature zu benutzen, dessen Ergebnisse mich an mein erstes Experiment in der Schule erinnern, nachdem man mir das perspektivische Zeichnen beigebracht hatte.
(Vielen Dank an Silvia Widmer)
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Antworten auf Antworten
Antwortet man auf eine Frage, erhält man eine Resonanz:
1. Danke, die Antwort war hilfreich.
In diesem Fall ist der Thread meistens beendet. Der Sinn des Forums wurde erfüllt. Der Antwortende weiß, dass das Problem gelöst ist und die anderen Leser wissen, dass sie die Lösung anwenden können, wenn sie diese einmal benötigen.

2. Danke, die Antwort war hilfreich. Es treten aber Probleme auf.
Der Antwortende weiß, dass die Lösung angekommen ist und versucht, eine Lösung der Folgeprobleme herbeizuführen. Meist helfen dann andere Antwortende mit, so dass meistens eine Lösung erreicht wird.

3. Keine Antwort.
Hier ärgert sich der Antwortende schon. Ein Danke muss nicht sein, aber er möchte doch gern wissen, ob die Lösung irgendwie geholfen hat. Mit ihm möchten das vielleicht auch andere Leser wissen, die vielleicht die gleiche Frage hätten.

4. Beleidigende Antwort.
Manchmal denken die Fragesteller, dass man sie mit einer Antwort beleidigen wollte. Deshalb geben sie auch eine beleidigende Resonanz. Sie vergessen dabei aber, dass man eine Antwort nur deshalb gegeben hat, um letztendlich die Frage zu beantworten. Ausnahme: Die Antworten von Fakern.
Problem: Jemand der einen Antwortenden beleidigt, schadet nicht nur sich selbst (schließlich wird die eigentliche Frage nicht beantwortet), sondern der Antwortende hat keinen Spaß mehr am Antworten. Wenn dann noch Antworter beleidigt werden, die vielen anderen Fragestellern geholfen haben und aufgrund der Beleidigung keine Antworten mehr geben, betrifft das auch andere Fragesteller, die gar keine Schuld an dem Zwist haben. Sie erhalten dann eben einfach keine Antwort mehr. Aus diesem Grund sind schon viele aktive Antworter aus Foren abgewandert.

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Faker
Zu einem Forum gehören auch immer Leute, die einfach nur stänkern möchten. Sie beleidigen, posten unter falschen Namen oder anonym. Diese Problematik möchte ich hier nicht behandeln, außer eine Meinung: Reagiert einfach nicht auf diese Leute. Reaktion ruft zur Gegenreaktion auf. So schaukeln sich manchmal schon die Emotionen hoch, und das bringt nichts - außer Stunk.
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Danke
Hier sage ich vielen Dank an alle, die mir ihre Gedanken genannt haben. Es seien jetzt stellvertretend einfach nur die Namen genannt: Josef T., Deborah, Kitty, Heidrun, ...